Was machten die Paddler an der Mosel und in der Eifel? Eine Weinprobe, eine Klettertour, eine Burgführung, eine Paddeltour, einen Museumsbesuch, eine Wanderung, eine Stadtführung?
Natürlich alles, wenn man ein Organisationstalent in der Gruppe hat: Marion.
Tag eins, der erste Standort war der Campingplatz in Cochem. Von dort ging es zur Burg Eltz, man kennt sie von den 500 DM-Scheinen und nach der Führung kennt man auch ihre Geschichte. Dann wurde gepaddelt, direkt vom Campingplatz in die Regenwolke, und jeder paddelte, solange die Regenjacken hielten. Alle kamen frohgemut am Campingplatz an und der Tag klang mit einem gemeinsamen Grillen aus.
Tag zwei war perfekt durchorganisiert. Zunächst ging es mit den Autos und den Kanus auf dem Dach nach Bremm, dort kann man nach einem kurzen Spaziergang zwischen den steilsten Weinberglagen Europas auf die engste Moselschleife blicken. (Bild 1+2) Dann weiter zur Einsatzstelle in Reil: Mit unserem gut eingespielten Team waren wir 12 Paddler rasch auf dem Wasser.
Die Mosel vom Wasser aus zu erfahren ist ein besonderes Erlebnis, rechts und links erheben sich die steilen Weinberge. Man fragt sich, wie es möglich ist, an diesen Hängen Wein zu ernten.
Vorbei am längsten Bahnviadukt Deutschlands ging es nach Zell. Dort hatte Marion eine gute Anlegestelle ausgesucht, damit wir eine kleine Pause an Land einlegen konnten.
Bald kamen wir zur Schleuse, es gab eine kleinere Schleuse für Sportboote, aber die Hubhöhe von 7m ist die gleiche, und wir kamen uns ziemlich klein vor am Boden der Schleuse. (Bild 3) Nach insgesamt 20 km kamen wir nach Neef, wo unsere Boote versteckt am Ufer liegen bleiben. Ein Teil fuhr mit dem Zug zurück, um die Autos nachzuholen, die anderen warteten in der Gaststätte, wo wir gemeinsam den Tag ausklingen ließen.