Vorträge

Die Vortragssaison 2011/ 2012
Vortragswart: Dr. Peter Rietzel, Ostpreußenstrasse 29, 31139 Hildesheim (Tel. 05121-34530)
Die Vorträge unserer Sektion werden gemeinsam mit der Volkshochschule Hildesheim angeboten und durchgeführt. Ansprechpartner für die Volkshochschule ist Herr Markus Roloff (Tel. 05121-936165).
Beginn der Vorträge 19.30 Uhr

Vortragsort: Riedel-Saal der Volkshochschule, Pfaffenstieg 4-5

Eintritt/Person: DAV-Mitglieder 2,00 €, Nichtmitglieder 5,00 €

Bringen Sie bitte auch bergbegeisterte Freunde und Bekannte mit!

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14.11.2011 Raffalt, Herbert

Steirische Almen

Tonbildschaudigital

Informationen über den Referenten und seine Themen siehe unter www.raffalt.com

Das neue Vortragsthema macht Lust auf Natur und Wandern. Zwei Sommer lang war der leidenschaftliche Fotograf unterwegs zu den schönsten Almen des Landes. Entstanden sind dabei aussergewöhnliche Bilder und Begegnungen, die mit viel Liebe zum Detail die Schönheit der eigenen Heimat unterstreichen. Mit Geschichten und Erzählungen möchte Herbert Raffalt seine Zuhörer einladen zu einer faszinierenden Reise über aussichtsreiche Höhenwege und herrliche Gipfel zu den schönsten Zielen der Steiermark.

Die steirischen Almen sind eine bis heute lebendige Berg- und Kulturlandschaft. Die saftig grünen Hochweiden verführen zu einem Besuch in eine Welt abseits des hektischen Treibens. Eingebettet in eine atemberaubende Landschaft mit herrlichen Ausblicken scheint die Zeit auf den Almen einen angenehmeren, langsameren Takt zu schlagen. Die Berge bieten mit ihren Naturschätzen und kristallklaren Bergseen viel Raum zum Atmen und Wohlfühlen. Sie sind Rückzugsgebiete für stressgeplagte Stadtmenschen - die weiten Kare und stillen Täler sind eine Wohltat für die Seele. Eine Almwanderung bietet Gelegenheit, den Blick nach Innen zu wenden und sich Zeit zu nehmen für Wesentliches.

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28.11.2011 Zürner, Dr. Uwe

Faszination Mont Everest

Lichtbildvortrag

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Unter dem Titel „Faszination Mount Everest“ berichtet der Dingelber Dr. Uwe Zürner über die Besteigung des Mount Everest (8.850 m), des höchsten Bergs der Erde.

Der 1 ½ - 2 stündige Vortrag widmet sich zunächst ganz bewußt dem Land Nepal und seinen Menschen. Dadurch erhalten auch Nichtbergsteiger faszinierende Eindrücke in die Einzigartigkeit des Himalaija. Der nächste Abschnitt zeigt den Anmarsch ins tibetische Basislager des Mount Everest von der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu aus. Im dritten Teil geht es dann um den eigentlichen Aufstieg über den Nordsattel bis zum höchsten Punkt der Erde. In wenigen Bildern wird auch auf den Weg der Erstbesteiger Sir Edmund Hillary und Sherpa Tensing Norgay über den Khumbu-Eisfall und den Südsattel eingegan-gen.

Der Vortrag wird im Seminarstil gehalten. Zwischenfragen sind also erlaubt und erwünscht. Neben der bergsteigerischen Technik wird über die Vorbereitung von Expeditionen, über medizinische Rahmenbedingungen und das (Über)-leben unter Extrembedingungen berichtet.

Dr. Zürner ist Tierarzt und arbeitet als Referatsleiter im Niedersächsischen Landwirt-schaftsministerium. Neben seinem Hobby Bergsport ist er in seiner Freizeit als Sanitäts-stabsoffizier der Reserve bei der Bundeswehr tätig.

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6.01.2012 Fabel, Peter

Lappland - Streifzüge durch den hohen Norden

Tonbildschau

Informationen über den Refernten und seine Themen siehe unter www.PeterFabel.de

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Begleiten Sie den Referenten bei seinen Streifzügen durch das einsame Lappland. Erleben Sie das Land im arktischen Winter bei einer Rentierschlittentour durch die tief verschneiten Wälder. Wie die Samen - die Urbevölkerung Lapplands - die früher einmal den Rentierherden gefolgt sind, erleben wir die unendlichen arktischen Wälder. Im kurzen Sommer unternehmen wir eine Kajaktour auf unberührten Flüssen und Seen und den farbenprächtigen Herbst erleben wir vom Pferderücken in einer grandiosen Berglandschaft.

Durch märchenhaft verschneite Wälder und Moore führt die Reise mit dem Rentierschlitten. Die Begegnungen mit diesen sanftmütigen Tieren machen die Tour zu einem besonderen Erlebnis. Geduldig ziehen sie die schwer beladenen Schlitten über den tiefen Schnee. Durch die unberührte Natur ist es eine Reise durch Einsamkeit und Stille fernab der Zivilisation. Es ist aber auch eine Reise durch die Zeit, denn über Jahrhunderte legten die Samen auf diese Weise weite Entfernungen zurück, um ihren Rentierherden zu folgen.

Bei unseren Streifzügen folgen wir den Berg- und Waldsamen zur traditionellen Rentier-kälbermarkierung und suchen im Winter mit Motorschlitten die weitversprengten Rentierherden. In Jokkmokk, dem Zentrum der schwedischen Samen, besuchen wir den historischen Markt. Seit über 400 Jahren werden hier Waren getauscht und Handel getrieben. Neben dem Markt erlebt der Besucher eine lebendige Mischung aus Festival, Familientreffen und zahlreichen kulturellen Veranstaltungen.

Der Besuch des berühmten Eishotels in Jukkasjärvi darf nicht fehlen. Jedes Jahr im Winter wird es von Künstlern aus aller Welt neu geschaffen und von Tausenden Touristen bestaunt.

Im Sommer folgen wir mit dem Kajak unberührten Flüssen und Seen und erleben die Fauna und arktische Vegetation in einer der letzten Wildnisse Europas. Wanderungen und Bergtouren führen durch die Nationalparks Sarek und Patjelanta und zu den Gipfeln der Berge Skierfe und Kebnekaise mit grandiosen Panoramen.

Im Herbst wandern wir mit Rentieren durch den farbenprächtigen Muddus-Nationalpark, einem der letzten unberührten Urwälder Europas


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20.02.2012 Lenz, Folkert

Drahtseiltanz - Wandern in der Vertikalen

Audiovisionsschau

Informationen über den Referenten und seine Themen siehe unter www.folkertlenz.de

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Schmale Felsbänder, grandiose Tiefblicke, wie an Perlschnüren aufgereihte Kletterer - es ist eine ganz spezielle Welt, die sich den Begehern der drahtseilgesicherten Steige öffnet. Doch ob Eisenweg, Klettersteig oder Via ferrata genannt: die künstlich angelegten Routen boomen, weil sie auch Bergwanderern, Familien oder nicht ganz so wagemutigen Alpinisten den Schritt in die Senkrechte ermöglichen. Das Abenteuer mit wenig Risiko lockt mittlerweile Tausende. Und in jedem Jahr entstehen weitere Steige in allen Alpenregionen. Der Alpinjournalist Folkert Lenz stellt die schönsten vor - vom kurzen Sportklettersteig bis zu Tausendmeterwand.

Die Reise beginnt in Bayern. Zugspitze, Alpspitze und Co. sind nämlich nicht den Felsartisten vorbehalten. Auf den höchsten deutschen Gipfel führen zahlreiche Stahlseilwege. Vor alpiner Kulisse haben auch die Schweizer manchen Kletterpfad kreiert. Im Schatten der Eiger-Nordwand zieht ein Klettersteig auf den Rotstock. Ganz nah kommt den Walliser 4000er, wer sich in die Drähte einklinkt, die an Mittagshorn oder Jegihorn oberhalb des Saaser Tals enden.

Unumgänglich ist ein Besuch im Mekka der Klettersteig-Geher, in den Dolomiten. Die Namen von Heiligkreuzkofel oder Boeseespitze an der Seiser Alm lassen Kenner mit der Zunge schnalzen. Höhenluft schnuppern dann an der Tofana die Rozes: durch ehemalige Kriegstunnel klettert man anfangs. Dann geht es quer durch die gegantische Westwand - immer am Seil des Lipella-Steiges empor.

Luftige Passagen bestimmen schliesslich eine Wochentour durch die italienische Brenta. Das Hangeln an Metallstiften, das Erklimmen senkrechter Leitern und das Balancieren über schwankende Brücken gehören zum Alltag auf dem legendären Bocchette-Weg. Höhepunkt ist eine Leiter mit 300 Sprossen.Die mehrtägige Traverse vom Grostè-Pass hinüber zur 12-Apostel-Hütte: ein echter Klassiker!

Wer nicht schwinndelfrei ist, der wird sich an den Landschaften erfreuen, die der Outdoor-Fotograf Folkert Lenz beim Zustieg zu seinen Touren durchstreift hat: die Höllentalklamm im Werdenfelser Land, meditteraner Flair am Gardasee oder Impressionen von den Eisriesen im Wallis und im Berner Oberland runden die Audiovisionsschau ab.

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05.03.2012 Marx, Dr. Andreas

Abenteuer im Westen Chinas - Expedition an der Grenze zu Tibet

HD-Videotechnik

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Der Vortrag berichtet von den Erlebnissen von vier Alpenvereinsmitgliedern, die im Herbst 2009 eine privat organisierte Expedition in der Provinz Sichuan in China durchführten. Unterstützt von einer amerkanisch-chinesischen Gruppe von Bergsteigern, die vor Ort ansässig sind und dasselbe Ziel hatten, versuchten wir, in der sog. „Yangmolong-Gruppe“ die Erstbesteigung eines 6000 m hohen Gipfels. Dieses Gebiet liegt ca. 700 km westlich von Chengdu am sog. Sichuan-Tibet-Highway, einer 2.200 km langen Verbindung von Lhasa nach Chengdu.

Der Bericht zeigt die verschiedenen Stationen der Reise und die vielen kleinen Abenteuer, die wir auf dem langen Weg bis zum Basislager in knapp 5000 m Höhe erleben durften. Aufgrund gesundheitlicher Probleme mussten wir die Expedition leider abbrechen, was uns nach erfolgter Genesung dann aber die Möglichkeit bot, eines der grössten Naturschauspiele unseres Planeten sehen zu dürfen: den Jiu Zhai Gou Nationalpark. Der letzte Teil des Berichtes widmet sich einer zweitägigen Wanderung durch dieses einmalige Hochgebirgstal.

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19.03.2012 Reinartz, Guus

Die Provence des Lavendels - im Lichte der Jahreszeiten

Tonbildschau

Informationen über den Refenten und seine Themen siehe unter www.guus4ever.com

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Zentraler Mittelpunkt in diesem Vortrag ist der majestätischen Mont Ventoux (1912 m hoch). Das Gebiet ringsum, die Provence, wird in allen vier Jahreszeiten beeindruckend ins Bild gebracht. Der überall gegenwärtige Lavendel, prachtvolle Kultur in Verbindung mit leuchtender Natur und lebensfrohen Menschen sorgen für immer neue emotionale Momente und Motive. Der einzigartige subtile Wechsel der Jahreszeiten beeindruckt immer wieder, provencalische Sonne taucht im Gegenlicht alles in einen erwärmenden Glanz.

Zum Vortrag gehören auch die typischen Märkte und traditionellen folkloristischen Feste in den vielen Dörfern dieser Region. Einige Ausflüge führen nach Marseille mit seinem alten Hafen und den wunderschönen Kirchen, nach Arles und Orange mit ihren spektakulären Überresten der Römer, nach Avignon mit seinem Papstpalast und seiner weltbekannten Brücke, schliesslich in die Camargue u. a. mit Beobachtungen von Flamingos.

Zauber und Charakter dieser gesegneten Landschaft hinauszutragen und weiterzugeben ist die Herzensangelegenheit des Referenten.