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Liebe Berg- und Kletterfreunde,
die Zeit seit dem letzten Hüttenbericht verstrich mit ungewöhnlich
vielen Aktivitäten. So wurde der doch noch freundliche Herbst zu
etlichen Ausflügen in Ith und Harz genutzt.
Anfang November traten Lars und Patrick eine Reise nach Sardinien an.
Dort konnten sie bei noch ange-nehmen Temperaturen eine Reihe schöner
Klettergebiete besuchen. Eine weitere Reise dorthin wird es auf jeden
Fall geben!
Die Bilder dieser wunderbaren Wochen konnten die Besucher des Hüttenwochenendes
Malepartus be-staunen. An diesem Wochenende gab es den ersten der vielen
Wintereinbrüche im Harz, und so konnte eine Gruppe bei arktischen
Verhältnissen – Kälte und Schneesturm – zur Wolfswarte
wandern, bei diesen Verhältnissen eine beeindruckende Wanderung!
Die Braunkohlwanderung hingegen fand bei typisch niedersächsischem
Schmuddelwetter statt. Bei leichtem Nieseln fand eine stattliche Gruppe
den Weg durch viel Matsch vom Söhrer Forsthaus nach Diekholzen,
um sich im Gasthaus Jörns bei Braunkohl und Bregenwurst für
den Rückweg zu stärken.
Im Lauf der Wintersaison wurden auch diverse Kletterhallen besucht, nicht
nur zur Abwechslung, sondern auch, um Anregungen für das eigene
Projekt zu bekommen. So wurde in die Hallen in Dortmund, Hamburg und
Kassel gereist.
Weiterhin kamen auch die winterlichen Aktivitäten nicht zu kurz.
Neben einigen Ausflügen zum Skilanglauf war es besonders das Eisklettern,
welches in die Kälte lockte. Besonders Martin und Uli zog es oft
in den Harz, um an dick vereisten Steinbrüchen ihre Ausrüstung
zu testen. Leider hatten sie dabei keine Hand zum Photographieren frei!
Auch Wander- und Schneeschuhtouren wurden im Harz und auch im nahen Hügelgelände
unternommen.
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Inzwischen freuen sich alle auf den Frühling, es gab genug Eis und Schnee!
Der Fels lockt, nicht zuletzt für die Vorbereitungen für die im April
anstehenden Fahrten zum Gardasee. Zwei Gruppen werden sich dorthin begeben, um
wieder die schönen Kletterrouten unter südlicher Sonne (und das dolce
faniente) zu genießen.
Hinweisen möchte ich auch auf die im Kalender aufgeführten Termine
zum Wegebau in Ith und Kanstein. Diese sind äußerst wichtig, um die
reibungslose Nutzung unserer Klettergebiete gewährleisten zu können.
Diese sind durch die weiterhin zunehmende Schar an Kletterbegeisterten am Rande
ihrer Kapazität, um somehr muss dafür gesorgt werden, Schäden
so gering wie möglich zu halten. Auch die neue Naturschutzgesetzgebung
kann uns – bei entsprechender Auslegung – die Freude am Klettern
in der freien Natur noch versauern.
Selbstverständlich wurde auch wieder eifrig an unserem Kletterhallenprojekt
gearbeitet. Es wurden Hallen besichtigt und mögliche Standorte geprüft.
Es zeigt sich allerdings, dass bei verantwortungsvoller Planung eine Menge Zeit
ins Land geht, bis ordentliche Ergebnisse vorgezeigt werden können. Nicht
nur die Finanzierung ist ein großes Problem, auch die Frage der Genehmigungen
ist ein weites Feld. Vielleicht ergeben sich ja durch die Konjunkturförderprogramme
neue Perspektiven!
Zum überbordenden Betrieb an unserer Kletterwand lest bitte den Extrabericht
von Claudia.
viele erfolgreiche Touren und immer eine gesunde Rückkehr
wünscht Euch
Andreas
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