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Himmelfahrtsradeln 2010 – Himmelfahrtskommando? |
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Mit einer ziemlich katastrophalen Wettervorhersage steigerte
Patrick am Dienstag die Vorfreude
aufs diesjährige Himmelfahrtsradeln unserer Mountainbiker in Kooperation
mit dem RSC. Hätten die Herren mal auf die Ansage gehört und wirklich
durchgängig Winterklamotten eingepackt! Denn noch mehr als beim Wandern
ist bei 1 bis 7 Grad die richtige Ausrüstung Pflicht, um noch Vergnügen
auf dem Radl aufkommen zu lassen. Doch ein paar dachten an einen (schlechten)
Scherz und waren deutlich zu optimistisch, was die (kurzen) Radlhosen, Handschuhe
und Mützen anbelangte.
Die Vorhut von acht Leuten war bereits am Mittwochabend auf der Malepartus-Hütte – und
genoss mit den berühmt-berüchtigten „Malepartus-Nudeln“ ein
Abendessen, das Kraft für die kommenden Touren geben sollte. |
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Beim offiziellen Start am Donnerstagmorgen um 10.00 Uhr
waren wir dann „Miriam und die wilde 13“, sprich 13 Herren und eine
Dame. Die Dame führte nach Braunlage, Patrick dann weiter bis zur
Rappbodesperre. Nachdem wir im Nieselregen bei 3 Grad gestartet waren,
ging die Rechnung auf, es weiter unten nicht nur wärmer sondern auch
trockener zu haben. Es wurden immerhin 7 Grad erreicht!
Erst bei der letzten
Auffahrt von Schierke zum Dreieckigen Pfahl über den Sandbrinkweg
wurde es wieder nasser und kälter, so dass wir bei den gleichen Wetterbedingungen
an der Hütte ankamen, bei denen wir am Morgen gestartet waren: immer
noch 3 Grad und Nieselregen. |
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Dazwischen lagen aber wunderbare 65 km mit fast eintausend
Höhenmetern. Und als kleine Anekdote am Rande: man kann sogar bei
5 km/h bergauf a) mit einem Hund kollidieren und b) dabei über den
Lenker gehen. Zum Glück ist nicht wirklich viel passiert!
Die ganz Wilden Drei, die in Schierke noch zum Brocken abgebogen waren, kamen
noch nasser und noch schmutziger etwa zwei Stunden später in die Hütte. |
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Am Freitag war ein bisschen „Und täglich grüßt
das Murmeltier“: wie gehabt 3 Grad und ... jawohl, Nieselregen! Überraschung!
Nur einen Unterschied gab es: „Miriam und die wilde 12“, weil
ein Knie streikte.
Auch hier ging die Rechnung auf, weiter unten besseres Wetter zu haben. Dieses
Mal in Richtung Bad Harzburg und Oker. Es waren sogar zwei Trails möglich,
ohne im Matsch zu ertrinken oder stecken zu bleiben. Dafür wurden wir aber
bei einer Abfahrt mit vier Platten geplagt! Keine Ahnung, was wir verbrochen
hatten ... |
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Über die Kästeklippe hinauf und die Okertalsperre hinunter ging
es zurück zur Hütte.
Die Auffahrt durch das Kellwassertal nach Torfhaus stellte am Ende des
zweiten Tages ein echtes Kriterium dar. Auch hier waren wieder sechs ganz
Wilde Kerle unterwegs, die noch den Magdeburger Weg über die Steile
Wand einlegte. Aber auch die Nicht-so-Wilden kamen auf 65 km mit 1.200
Höhenmetern. Da hat das Abendessen dann wirklich geschmeckt! |
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Und es wurde allgemein genossen, dass es auf der Malepartus Hütte so gute
Trockenmöglichkeiten für Mensch und Material gibt!
Am Samstag war das Wetter dann .... NOCH schlechter! Ein Grad und Nein, kein
Nieselregen, sondern Schneefall!!! Das führte zum Abbruch des diesjährigen
Himmelfahrtsradelns, um die Tour eben nicht zum Himmelfahrtskommando zu machen.
Denn wenn man die nassen Wurzeln und Steine nicht mehr sieht, wird es grenzwertig,
was die Fahrsicherheit anbelangt. So bleibt als Fazit: kurz, kalt, knackig, toll
und wiederholenswert! Hoffentlich im nächsten Jahr mit besserem Wetter ... |
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